Wir berechnen zunächst das charakteristische Polynom von
.
Damit haben wir einen Eigenwert
mit algebraischer Vielfachheit
.
Zur Berechnung der Matrizen
und
setzen wir
Der zugehörige Eigenraum ergibt sich zu
Die geometrische Vielfachheit des Eigenwerts
ist somit
.
Die Matrix
ist nicht diagonalisierbar, denn die geometrische Vielfachheit des Eigenwerts ist kleiner als seine algebraische Vielfachheit.
Weiter wird
Schließlich wird
Also sieht unser Tableau vor der Bildung von Ketten wie folgt aus.
Nun bilden wir alle Vektoren in Stufe
mittels der Matrix
ab, fügen sie in Stufe
ein,
und streichen von den schon vorhandenen Vektoren in Stufe
eine geeignete Auswahl, so daß das Tableau
weiterhin in Stufe
und Stufe
eine Basis von
enthält. In diesem Fall
muß aus Dimensionsgründen der schon vorhandene Vektor aus Stufe
gestrichen werden.
Schließlich bilden wir alle Vektoren in Stufe
mittels der Matrix
ab, fügen sie in Stufe
ein, und streichen von
den schon vorhandenen Vektoren in Stufe
eine geeignete Auswahl, so daß das Tableau
weiterhin in Stufe
eine Basis von
enthält. Wiederum muß aus Dimensionsgründen
der schon vorhandene Vektor aus Stufe
gestrichen werden. Also sieht unser Tableau letztlich wie folgt aus.
Also besteht die Basis von
aus einer Kette. Trägt man diese Basis als Spalten in die Matrix
Anstatt
tatsächlich zu berechnen, rechnen wir zur Probe
Das Minimalpolynom ist